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04.08.2017 | NEW, Mönchengladbach

NEW 1707 NEW 1703 (n.de) Mitte Juli hat die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH ihre diesjährigen Neufahrzeuge erhalten. Dabei handelt es sich um 16 Solaris Urbino 12 und vier Solaris Urbino 18, die entsprechend als Wagen 1701 bis 1716 und 1761 bis 1764 in den Bestand eingereiht wurden. Die Kennzeichen lauten auf MG-ZF + Wagennummer. Auf den Bildern von Christopher Lambers sind der Wagen 1703 am 02.08.2017 und der noch nicht vollständig beklebte Wagen 1707 am 03.08.2017 bei ihren ersten Einsätzen zu sehen.

Gegenüber der ursprünglichen Bestellung wurde ein zusätzlicher Solowagen als Ersatz für den ausgebrannten MAN A21 (NL 273 Lion's City) mit der Wagennummer 0603 beschafft. Zur Ausmusterung abgestellt wurden im Juli mit den Wagen 0403, 0404, 0407 und 0409 die vier verbliebenen EvoBus MB O 530 (Citaro) des Baujahres 2004, die sechs typgleichen Wagen 0501 bis 0506 aus dem Jahr 2005 und die drei EvoBus MB O 530 Ü (Citaro) mit den Wagennummern 0507 bis 0509.

Zusätzlich zu den bereits gemeldeten umfangreichen Fahrplanänderungen in Mönchengladbach waren zum 16.07.2017 auch zwei die Mönchengladbacher NEW betreffende Änderungen im Kreis Viersen zu verzeichnen. Die Haltestelle Brüggen Markt wurde in Brüggen Zentrum umbenannt, außerdem die Abfahrtsposition der Linie SB88 am Viersener Busbahnhof in Fahrtrichtung Viersen Bahnhof zum Bussteig 1 verlegt.



04.08.2017 | NEW, Viersen

(n.de) Die NEW mobil und aktiv Viersen GmbH hat zum Fahrplanwechsel am 16.07.2017 eine Änderung umgesetzt. Die Linie 084 bedient die Haltestelle Lessingstraße seit diesem Tag nicht mehr. Nachdem die Linie 082 diese Haltestelle seit der Umstellung des Linienwegs zwischen Bahnhof und Gereonsplatz durch die Inbetriebnahme des Josefsrings bereits nicht mehr bedient, wird sie jetzt nur noch von der Linie 083 angefahren.

Unterdessen sind Mitte Juli die beiden neuen Solaris Urbino 12 bei der NEW in Viersen eingetroffen, die zurzeit noch aufgerüstet werden.



04.08.2017 | Kessels, Brüggen

(n.de / Fa. Kessels) Bei der Kessels-Reisen GmbH & Co. KG aus Brüggen ergaben sich in den vergangenen Monaten einige Änderungen im Fuhrpark. Im Oktober 2016 wurde ein EvoBus MB O 530 G (Citaro) des Baujahres 2001 gebraucht beschafft; der auf das Kennzeichen VIE-JK 51 zugelassene Gelenkbus wurde von der Firma Erfmann aus Nordwalde übernommen. Im April 2017 stellte Kessels einen neubeschafften EvoBus MB O 530 LE C2 in Dienst, der die Zulassung VIE-JK 34 erhielt. Beide Fahrzeuge kommen im Auftragsverkehr der BVR Busverkehr Rheinland GmbH zum Einsatz.

Aus dem Bestand ausgeschieden sind dagegen bereits vor längerer Zeit der Mercedes-Benz O 405 N2 mit dem Kennzeichen VIE-PK 46 sowie im Juli der auf VIE-PK 20 zugelassene MAN A21 (NL 263) und der typgleiche Wagen VIE-JK 36.



10.07.2017 | NEW, Mönchengladbach

(n.de) Zum Fahrplanwechsel am 16.07.2017 realisiert die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH wie angekündigt die erste von drei Stufen des neuen Linienkonzeptes im Mönchengladbacher Busverkehr. Nach Angaben der Stadt Mönchengladbach werden damit 17 der insgesamt 30 vorgesehen Einzelmaßnahmen umgesetzt, die weiteren Stufen folgen im Sommer 2018 und Dezember 2019.

Gegenüber den Angaben aus der Meldung vom 14.05.2017 sind noch die Führung der Schnellbuslinie SB83 durch Hardt, die Änderung des Linienwegs der Linie 020 in Giesenkirchen und die Verlängerung der bislang an der Haltestelle Am Nordkanal endenden Fahrten der Linie 036 bis Neersen Am Schloss zu ergänzen. Damit ergeben sich insgesamt folgende wesentlichen Änderungen:

  • Führung der Linie SB83 durch Hardt mit zusätzlichem Halt an der Haltestelle Hardt Kirche
  • Verlängerung der Linie 002 von Eicken Künkelstraße bis Bettrath Am Hommelsbach, Führung der Linie 003 nach Bettrath Lockhütte statt Am Hommelsbach, Verkürzung der Linie 033 bis Eicken Künkelstraße bei ganztägigem 20-Minuten-Takt, in diesem Zusammenhang Führung der 002 in beiden Richtungen über Hauptbahnhof und Eicken Markt sowie der 001 in beiden Richtungen über Bismarckstraße und Kaiser-Friedrich-Halle
  • Verlängerung der Linie 005 von Sternstraße über Krankenhaus Bethesda bis Hagelkreuzstraße
  • Verlängerung der Linie 007 ab Holt Kirche bis Rheindahlen Hilderather Straße, bisherige Führung nach Holt Kahle Heide wird durch die Linien 015 und 025 übernommen
  • Betrieb der Linie 008 in den Sommerferien auch zwischen Hauptbahnhof und Venn Breiter Graben
  • Führung der Linie 010 nach Neuwerk Verwaltungsstelle statt nach Flughafen
  • Verlängerung der Linie 014 von Rheydt Hbf. bis Giesenkirchen Konstantinplatz mit durchgehendem 40-Minuten-Takt auf der Gesamtstrecke, Rücknahme der Linie 024 bis Rheydt Hbf. und Reduzierung des verbleibenden Abschnitts der Linie 024 nach Pongs auf einen 40-Minuten-Takt
  • Einführung eines ganztägigen 10-Minuten-Takts auf der Linie 017 zwischen Voltastraße und Nordpark (in der HVZ weiterhin 10-Minuten-Takt bis Rheindahlen)
  • Führung der Linie 019 ab Rheydt Marienplatz nach Elisabeth-Krankenhaus statt nach Rheydt Hbf.
  • Änderung der Linienführung der Linie 020 innerhalb von Giesenkirchen
  • Einführung der neuen Linie 025 von Flughafen über Neuwerk, Eicken, Hauptbahnhof, Holt nach Rheindahlen Hilderather Straße im 40-Minuten-Takt, Reduzierung der Linie 015 auf einen 40-Minuten-Takt bei Überlagerung der Linien 015 und 025 zu einem 20-Minuten-Takt in den gemeinsam bedienten Abschnitten (die bislang unter der Liniennummer 025 geführten Fahrten werden in die Fahrplantabelle der neuen Linie 025 integriert)
  • Reduzierung der Linie 026 auf einen 60-Minuten-Takt
  • Verlängerung der Fahrten der Linie 036, die bislang an der Haltestelle Am Nordkanal endeten, bis Willich-Neersen Am Schloss
  • Taktänderungen bei den Linien 004, 006, 007, 010, 017, 023 insbesondere in den Neben- bzw. Schwachverkehrszeiten

Um die Voraussetzungen für eine rechtssichere Direktvergabe der Busverkehre in Mönchengladbach an die NEW gemäß den Vorgaben der EU-Verordnung 1370/07 zu schaffen, sollen rund 170 Fahrpersonale der West-Bus GmbH von der NEW übernommen werden. Dazu sollen in Kürze mit der Gewerkschaft verdi Verhandlungen über einen Übergangstarifvertrag beginnen, berichtet die Rheinische Post. Einen genauen Zeitplan für die Umsetzung gibt es demnach noch nicht.

Die West-Bus GmbH war 1996 von den vier kommunalen Verkehrsunternehmen am linken Niederrhein gemeinsam mit der damals mittelständischen Aachener Firma Taeter gegründet worden, die allerdings wenige Jahre später durch den französischen Connex-Konzern (später Veolia, inzwischen Transdev) übernommen wurde. Die Fahrpersonale von West-Bus bedienen im Auftrag der NEW, allerdings ausschließlich mit deren Fahrzeugen inzwischen rund die Hälfte der Mönchengladbacher Busverkehre. Für eine Direktvergabe fordert die EU-Verordnung, dass das Verkehrsunternehmen "den überwiegenden Teil" der Leistung selbst - d.h. nicht mit Hilfe von Subunternehmern - erbringt.



10.07.2017 | Stadt Mönchengladbach

(n.de / pmg) Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat am 05.07.2017 den neuen Nahverkehrsplan beschlossen. Wesentlicher Bestandteil ist das neue Linienkonzept, dessen Umsetzung der Rat bereits vorab beschlossen hat und dessen erste Stufe bereits am 16.07.2017 in Kraft tritt. Darüber hinaus sind im Nahverkehrsplan auch Qualitätsstandards für die Erschließung und die Durchführung der Busverkehre definiert worden. Der Nahverkehrsplan gilt als Grundlage für die beabsichtigte Direktvergabe an die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH, die zum Dezember 2019 erfolgen soll.



10.07.2017 | Kreis Viersen

(n.de) Anfang Juli wurden die Ergebnisse einer Mobilitätsuntersuchung vorgestellt, für die der Kreis Viersen und die Stadt Kempen im Jahr 2016 eine repräsentative Haushaltsbefragung unter rund 1.800 Haushalten mit mehr als 3.700 Personen durchführen ließen. Demnach besitzen 16% der Bevölkerung im Kreis eine Zeitfahrkarte für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Der sogenannte Modal-Split-Anteil des ÖPNV - also der Anteil mit Bussen und Bahnen zurückgelegter Wege an allen Wegen der Bevölkerung - beläuft sich allerdings auf durchschnittlich lediglich 7%. Wird nur der Ausbildungsverkehr betrachtet, erreicht der ÖPNV einen Anteil von 22% - entsprechend geringer ist der Anteil bei allen anderen Wegearten.

Dies korreliert mit dem Ergebnis, dass der Anteil der ÖPNV-Nutzung bis zum Alter von 25 Jahren überdurchschnittlich ist, bereits in der Gruppe der 25- bis 40-jährigen aber nur mittlere einstellige Prozentwerte erreicht. Zudem wird der ÖPNV öfter für weitere Wege genutzt, beispielsweise insbesondere die Fahrt zum Arbeitsplatz im Raum Düsseldorf, woraus eine geringe Relevanz im Binnenverkehr des Landkreises resultiert. Erkenntnisse aus den ebenfalls abgefragten Unzufriedenheitswerten und Verbesserungsvorschlägen sollen nun auch in die Fortschreibung des Nahverkehrsplans für den Kreis Viersen einfließen.